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- Hausbau 2000 -
  
  
  

Auf dieser Seite sind die kleinen Meilensteine eines "ganz normalen" Hausbaus als Bild-Impressionen festgehalten.

Der interessierte Eigenheimbauer findet außerdem  hier die etwas detailiertere Beschreibung des Einbaus eines Dachflächenfensters.

Informationen zu einem selbst erstellten Gartenteich sind  am Ende dieser Seite aufgeführt.

 

September 2000 - Ein Stück noch unberührte Natur

November 2000 - Der erste "Spatenstich"

Der Unterbau...

...aus zwei Blickwinkeln

Ein Tag später: die Bodenplatte

Der Keller entsteht als sogenannte "schwarze Wanne",

d.h. Mauerwerk mit späterer Bitumen-Beschichtung.

Natürlich wird alles täglich überprüft.

Eine gute Woche nach Baubeginn...

...könnte man schon die erste Kellerparty feiern.

Die Steine für's Erdgeschoß sind da.

Auch bei den Nachbarn geht es voran.

Jetzt fehlt nur noch die Haustür ;-)

...

...

Anfang Dezember 2000

Bis jetzt ist noch kein Winter in Sicht.

Auch von oben werden die Handwerker beobachtet.

Am 10.12. stand der Dachstuhl.

...

Wäre ein Glasdach vielleicht doch schöner?

Am 11.12. war Richtfest.

...

Und vor dem entgültigen Wintereinbruch...

...war der Rohbau dicht.

Über Nacht...

...kam der Schnee. So konnte man mit stundenlangem Lüften...

den Rohbau mehrere Wochen durchfrieren lassen.

März 2001: Der Innenausbau begann.

Dämmung und Elektrik sind eingebaut.

Nach dem Innenputz war's schon richtig gemütlich.

Die Haustür wurde passend zum Dach blau lackiert.

Auch die Trockenbauer waren fleißig.

Und endlich konnte man ohne Leiter ins OG.

April 2001: Das zukünftige Schlafzimmer.

Eine Bodentemperierung im Bad.

Der Außenputz wurde aufgebracht.

Eine der vielen kleinen Eigenleistungen: Außenhölzer streichen.

Der Schornsteinfeger genehmigte die Therme im niedrigen Spitzboden.

Trennwand und Fußboden entstanden in Eigenleistung.

Der Estrich kann kommen.

Und von dem frisch verputzen Haus...

...konnte man sich gar nicht mehr abwenden.

Der Einzug stand nun kurz bevor.

Die Regenwasser-Zisterne wurde angeschlossen.

Der Keller wurde professionell getrocknet.

Drei Tage vor dem Einzug: Das Wohnzimmer fast fertig.

Die wochenlangen Vorüberlegungen zur Fliesenaufteilung haben sich gelohnt.

Das Grundstück glich einer Mondlandschaft.

Wochen und Monate mit Feierabend-Arbeit waren nötig.

Und manchmal scheiterte sogar ein Bagger am Geröll.

Da ist man dann auf jeden Quadratmeter stolz.

Die Stellplätze entstehen.

Und auch Innen gehts weiter: Eine Speise-Kammer.

Fliesen und Putz im Keller.

Die Terasse entsteht im heißen Sommer 2003.

...

Der Haupteingang nimmt ebenfalls Gestalt an.

...

Einer der vielen täglichen Besucher.


Einbau eines Dachflächenfensters

Im Februar 2005 habe ich im Zusammenhang mit dem Ausbau des bis dato noch ungedämmten und demzufolge ungenutzen Dachbodens ein Dachfenster eingebaut. Da bis auf einige schematische Darstellungen von Bauzentren und Herstellern relativ wenig über den Selbsteinbau im Internet zu lesen ist, möchte ich hier eine kleine Dokumentation meiner Erfahrungen liefern.
Ausgangssituation: Sparren-Dach mit BRAAS-Betondachsteinen ("Frankfurter Pfanne") und Unterspannbahn. Es war bereits kurz zuvor eine Zwischensparren-Dämmung mit Klemmfilz und eine Dampfbremse angebracht worden. Um keinen Eingriff in die Dachstatik vornehmen zu müssen, sollte ein Sparren-Zwischenraum (61 cm) genutzt werden, um ein FAKRO Dachfenster (55cm x 98cm) einzubauen. Kleiner Nachteil dieser Vorgehensweise: Das DFF konnte nur vertikal und kaum horizontal an der Lage der Dachsteine ausgerichtet werden. Dadurch mußte ich am Ende zusätzliche Dachsteine schneiden und auch Veränderungen am Eindeckrahmen vornehmen, um die geschnittenen Dachsteine trotz gekürzter Einhängenasen ausreichend an den Dachlatten zu befestigen.



Der Eindeckrahmen

Das Fenster

Vorbereitung: Dampfbrems-
folie dicht am
Rahmen angebracht


Nachdem ich ausreichend breite Streifen von Dampfbrems-Folie bereits vor dem Einbau dauerhaft und dicht am Fensterrahmen befestigt hatte, um die spätere Abdichtung nach dem Einbau zu erleichtern, wurde das Dach geöffnet. Zuerst wurden dazu die Dampfbremse und Dämmung entfernt. Der freigelegte Ausschnitt war absichtlich etwas kleiner als die Fenster-Dimensionen gewählt. Er sollte erst nach der genauen Ausrichtung anhand der Dachstein-Lage auf die korrekten Maße vergrößert werden. Auf diese Weise wurde die Dampfbremse so gering wie möglich geschnitten. Eine kleine Öffnung der USB reicht aus, um die exakte Lage der Dachlatten und -steine zu bestimmen und die Gesamtöffnung entsprechend anzupassen.
Hinweis an alle Experten: Selbstverständlich ist die Verlegung der Dampfbremse im Bereich des Übergangs zum Fußboden noch nicht fachgerecht. Hier wird nach Einbau des Fußbodens ein winddichter Abschluß geschaffen.


Ausgangssituation

Öffnen der Dampfbremse

Entfernen der Dämmung

Öffnen der USB

Dachsteine und latten
entfernt

Ausgangssituation von außen

Der fehlende morgendliche
Reif zeigt die innen
bereits geöffnete Dämmung

Der Durchbruch ist geschafft.
Die Öffnungsgröße stimmt
noch nicht exakt.


Der Fensterrahmen wurde eingesetzt und mit zwei Winkeln grob auf einer vorher zusätzlich außen angebrachten Dachlatte befestigt. Nach dem vorübergehenden Einsetzen des Fensterflügels konnte der Rahmen in alle Richtungen exakt ausgerichtet und stabil befestigt werden. Das nachfolgende Anbringen des Eindeckrahmens erwies sich als einfache Übung. Zusätzlich habe ich alle Schraubenlöcher vor dem Festziehen der Schrauben mit Dichtstoff ausgefüllt.


Rahmen eingesetzt

Fenster zwecks Ausrichtung
vorübergehend eingesetzt

Blick von außen

Der Bauherr

Der Eindeckrahmen


Auf dem letzten Bild sind die sich anbahnenden Schwierigkeiten der Randsteine erkennbar. Der Eindeckrahmen verdeckt fast die gesamte für die halben Dachsteine zur Verfügung stehende Lattung. Auf der linken Seite wurde das durch das Entfernen einer Einhängenase gelöst. Da diese Dachsteine auch durch die aufliegenden Nachbarsteine gehalten werden, waren keine weiteren Maßnahmen notwendig. Auf der rechten Seite wurde der Eindeckrahmen "angepaßt" (d.h. teilweise beschnitten und mit geeignetem Dichtstoff abgedichtet) und die Dachsteine wurden mit der Lattung verschraubt.


Ein anderer Blickwinkel

Die Befestigung der Dachsteine

Unter den Randsteinen
wurde Schaumstoff als
Einflugschutz angebracht

Das Endergebnis
von außen ...

... und von innen.

Insbesondere die letzten Detailarbeiten (Dämmung und Anschluß der Dampfbremse) sollten mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. Ich habe dazu die PE-Folie dreifach überlappend, zweifach mit doppeltem und einfachem Folien-Klebeband luftdicht befestigt und zusätzlich mit gewebeverstärktem Allwetter-Band am Rahmen fixiert. Nun kann der weitere Innenausbau starten ...


Die Entstehung eines Gartenteiches

Mitte 2003 wurde im Zusammenhang mit der Gestaltung des Grundstückes einen Gartenteich realisiert. Nach tagelanger Handarbeit mit Schaufel und Spaten wurde endlich die gewünschte Form und Tiefe erreicht. Der Teich beinhaltet er nun ca. 6m³ Wasser mit einer Oberfläche von 12m². Die tiefste Stelle ist 1,25m. Es handelt sich um einen sogenannten Folien-Teich. Unter der 1mm starken Folie befinden sich mehrere Lagen Vlies zum Schutz gegen Wurzeln, kleine Steine und das allgegenwärtige Wühlgetier. Zum Füllen wurde normales Leitungswasser verwendet. Schon nach einigen Wochen waren Gelbrandkäfer, Rückenschwimmer, Libellen, Libellenlarven und Wasserläufer beobachten.Zusätzlich überspannt eine selbst gezimmerte Brücke den Teich, die gleichzeitig als guter Schattenspender (und im Winter als kostenloser Eisfreihalter!) dient.
Danach wurde der Teich erstmal mehrere Monate in Ruhe gelassen. Diese Monate zum Einstellen eines Gleichgewichtes hat der Teich (ohne Filter) extrem gut gemeistert. Selbstverständlich trat eine Grünfärbung des frischen Wassers nach ca. 1 Woche auf (nur Schwebealgen). Jedoch blieb diese Grünfärbung weit hinter den im letzten Sommer reihenweise umgekippten Seen in der näheren Umgebung zurück. Es wurden bisher keinerlei chemische Zusätze verwendet. Im Teich befindet sich keine Teicherde, d.h. alle Pflanzen sind in Quarz-Sand gepflanzt (und gedeihen prächtig!).
Anfang 2004 wurde das Ufer nachträglich mit naturagart-Ufermatten gesichert und der gesamte Randbereich incl. Kapillarsperre fertiggestellt. Es wird nun schrittweise der Bestand an Wasserpflanzen und Uferpflanzen erweitert.
Testweise wurde ein 25-Liter-Kombi-Filter installiert, da inzwischen auch Fische eingesetzt wurden. In wöchentlichen Abständen wurden im April 2004 fünf Bitterlinge, fünf Gründlinge und 10 Goldfische in den Teich entlassen. Ob eine stärkere Filter-Anlage notwendig wird oder auf die Anlage wieder ganz verzichtet werden kann, muß man noch beobachten.
Mitte April 2004 habe ich dann auch zwei neue freiwillige Besucher entdeckt: zwei prächtige Grasfrösche, die sich sehr wohl zu fühlen scheinen (trotz des immernoch vorhandenen Mangels an Wasserpflanzen - bisher nur 20 Pflanzen und mehrere Bündel Wasserpest sind einfach noch zu wenig für 12m² Teichoberfläche). Anfang Mai sind dann aus einem großen Laichballen hunderte von kleinen Kaulquappen geschlüpft. Hinzu kamen mindestens ebensoviele kleine junge Rückenschwimmer. Einen kleinen Molch kam auch schon kurzzeitig am Teichgrund zum Vorschein.
In den letzten Tagen war besonders interessant, wie gut sich Goldfische und Gründlinge miteinander "anfreunden" können. Sie spielen und schwimmen oft gemeinsam im Teich herum.
Einen wichtigen Hinweis an alle Teichfreunde möchte ich aus eigener Erfahrung auch noch loswerden: Errichtet die Kapillarsperre mit sehr viel Sorgfalt! Ich hatte an einer winzigen Stelle die Folie nicht ganz korrekt bis über den Boden gezogen und dadurch tagelang bis zu 1 cm Rückgang des Wasserspiegels pro Tag. Nachdem ich diese Stelle erneuert hatte, war kein Wasserverlust mehr feststellbar.


Juli 2003

Vlies als Unterlage

halb gefüllt

August 2003

September 2003

Winter 03/04

Teichrand
fertiggestellt

Frühjahr 2004

Kaulquappen

Wanderung auf der
Ufermatte

Juli 04: Ein Jungfrosch
auf der Terasse

Eine Kleinlibelle
ist geschlüpft.

Libellen bei der Paarung.
   

Technische Daten:
  • Wasseroberfläche: 12 m² (maximale Ausdehnung 6 x 2,5 m) + Randzone, 18 m Uferlänge
  • Wasservolumen: 5,9 m³
  • Wassertiefe: 2 Tiefzonen (80 cm und 1,25 m)
  • Materialen: 300g Vlies (teilweise 2-3 lagig), 1mm Folie (65 m²), Quarz-Sand, naturagart-Ufermatten
  • Filter:
    • Filterpumpe "O.K. FPS 5000" 2400 L/h mit Fontainen-Aufsatz (läuft nur am Tag)
    • Filterpumpe "O.K. FPS 5000" zum Speisen des 25-Liter-Außenfilters
      (Katana Powerclear 7000, 9-W-UVC, Anti-Algen-Magnet)
  • Kleiner Bachlauf (70 cm), der vom Außenfilter gespeist wird
  • Pond-Protect Elektrozaun gegen Katzen und Reiher
Kosten:

   
66m² 1mm-Folie + Vlies 360,00 €
Quarzsand80,00 €
Split25,00 €
Natursteine20,00 €
Ziegelsteine10,00 €
6m³ Wasser40,00 €
Wasserpflanzen50,00 €
2 Pumpen "O.K. FPS 5000"110,00 €
Zeolith50,00 €
TerraPond Wasserschutz15,00 €
2 Teichmuscheln5,00 €
Außenfilter Katana Powerclear 7000   110,00 €
Pond Protector80,00 €
Naturagart Ufermatten+Saat  140,00 €
Oase FM Master 1 + Abdeckfels150,00 €
30m Erdkabel30,00 €
Zeitschaltuhr10,00 €
20 Fische15,00 €
  Gesamt: ca. 1300 €
  04.05.2009,